Testbericht: Handpresso an Bord

handpresso_SegelnRichtiger Espresso oder guter Kaffee beim Segeltörn ist meist Mangelware. Gerade der Kaffee an Bord ist aber für viele Crewmitglieder ein wichtiges Thema und sorgt oft schon bei der Törnplanung für Diskussionen. Abhilfe dabei schaffen löslicher Kaffee (wer´s mag) oder auch traditionelle Kaffeekocher, die mit dem Gasherd erhitzt werden.

Manche Liebhaber schleppen sogar ihre Espressomaschine mit an Deck. Dies setzt jedoch entweder einen Generator oder zumindest starken Konverter für die Produktion von 220 Volt-Strom voraus. Ausser wenn es Landstrom im Hafen gibt, was für viele Segler ein Gräuel ist.

Wir haben deshalb die Produkte von Handpresso ins Sortiment genommen. Diese sind für Outdoor-Einsätze ohne Strom konzipiert und produzieren qualitativ hochwertigen Espresso, auch ohne Strom.

Die Modelle Handpresso Wild und Handpresso Wild Hybrid sind dabei die beliebtesten Modelle unter den Outdoor-Espresso-Junkies. Diese sind mit rund 400 Gramm nicht nur superleicht und einfach zu bedienen, sondern passen auch perfekt ins Reisegepäck.

Wir haben jedoch für unseren Testbericht das Modell Handpresso Auto 12V nach Sardinien (Juli 2014) mitgenommen. Dieses Modell hat zusätzlich einen 12 Volt Adapter, was es besonders für Yachten interessant macht, gibt es doch auf jeder Yacht nahezu jederzeit 12 Volt Strom. Und eines gleich vorweg: Aus unserer Sicht könnte das Produkt auch "Handpresso Yacht 12 Volt" heißen, denn für den Segelurlaub ist das Wunderding perfekt.

Auch in Punkto Bedienung hat das kleine Wunderding überzeugt. Man schließt den 12 Volt -Adapter an und öffnet einfach die obere Kappe um die Maschine mit Kaffee zu befüllen. Dabei werden E.S.E. (easy serving espresso) - Tabs verwendet. ESE-Tabs sind überall im Handel erhältlich. Kaufhinweise dazu von uns gibt es hier. Davor wird oben noch Wasser eingefüllt. Sensoren zeigen an, wann die optimale Wassermenge erreicht wird. Danach wird der Kaffee eingelegt und die Kappe wieder verschraubt.

Einschalten und los geht´s. Die Handpresso-Maschine beginnt nun sanft zu knarren, was bedeutet, dass jetzt Druck aufgebaut wird, um das Wasser zu erhitzen. Ein Thermometer an der Vorderseite zeigt an, wann die richtige Temperatur erreicht wird. Beim ersten Espresso war es nach zirka 2 Minuten soweit und die Maschine gab ein Pieps-Signal. Danach muss man lediglich die Verriegelung öffnen, die Maschine umdrehen und heißer Espresso läuft in die Tasse. Für eine kleine Überraschung sorgte dann noch ein kurzes Aufbrausen gegen Ende, womit die Maschine doch tatsächlich eine leichte Crema in die Tasse zauberte.

Handpresso_YachtWeitere Espresso´s gingen dann sogar wesentlich schneller, da eine Grundtemperatur innerhalb der Handpresso Espressomaschine erreicht war.

Wir waren vom Kaffee begeistert und das Konzept von Handpresso hat sich auch für Segler und Yachties bestätigt. Vor allem bei längeren Törns, für Fahrtensegler oder auch Regatten, eignen sich die Handpresso Modelle hervorragend. Wir werden zukünftig jedenfalls nie mehr ohne Handpresso auslaufen :)

Und hier geht´s zum gesamten Handpresso-Sortiment im Shop!

Viel Spaß mit echtem Espresso an Bord wünscht Euch

Richard von 3Sails

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